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Bildbearbeitung


Line      Tutorial  für Photoshop/  Erotik-Banner:
  How to create an Erotic-Banner / incl. Breast-enlargement
Erotik Banner vorher nachher

Line Einleitung: In dieser Anleitung sollen die grenzwertigen Möglichkeiten einer totalen Überarbeitung in Photoshop dargestellt werden. Das fertige Bild ist imaginär für eine Bannerwerbung im Web konzipiert und soll den einfachen Effekt von Farbe im Zusammenhang mit der Empfindung "Erotik" versinnbildlichen. Alle Einstellungen sind in Photoshop 6.0 (oder höher bis Photoshop cs) nachvollziehbar.
 


1.
Das Ausgangsbild:


Das Ausgangsbild ist 4-farbig im RGB-Modus,
Größe ca 115 x 55 cm / 72 Pixel/Inch.

Die Aufnahme ist von mäßiger Qualität und schlecht ausgeleuchtet, der Hintergrund völlig unprofessionell. Auch das Model ist unerfahren, ebenso der Fotograf.
Ein Beispiel für die Grenzen der Machbarkeit einer komplett-Umgestaltung.
Ein erotischer Ausdruck des Bildes ist kaum zu erahnen, kann es gelingen hieraus ein echtes
Erotic - Banner zu erstellen?


Erotic-Banner


2.
Erste Korrekturen der Hautfalten:

Mit der Stempelfunktion werden Hautfalten geglättet. Eine erste leichte Überarbeitung der gesamten Hautpartien. Das Model wird durch kleine Freisteller an den Hüften/Taillie etwas schlanker gestaltet. Auch alle Unreinheiten der Haut werden gepixelt.
Da später noch Farbkorrekturen der Hauttöne geplant sind ist hier mit großer Sorgfalt vorzugehen, alle Stempelansätze werden ansonsten später deutlich sichtbar. Für das Thema Erotik bietet es sich allerdings an kräftig zu schönen. Die Wiedererkennbarkeit des Models ist hier sehr untergeordnet, angestrebt wird ein kommerziell ausgerichteter Sexy-Ausdruck wobei die sexuellen Schlüsselreize zu beachten und hervorzuheben sind.




Erotic Banner 2
3. Brustvergrößerung:

Zur Erzielung der Erotikwirkung wird die Brust dezent vergrößert.
Hierzu kann innerhalb gewisser Grenzen die Funktion
Bild- Verflüssigen eingesetzt werden. Diese Funktion aber mit Vorsicht einsetzen, es kommt sonst zu unnatürlichen Verzerrungen, Brüste sehen dann wie aufgesetzt aus. Die Verwendung dieser Funktion ist auf den ersten Blick recht einfach aber umso tückischer im Detail. Es muss am Ende die Form nochmals nachgearbeitete werden um einen natürlichen Effekt zu erreichen. Es empfiehlt sich hier unbedingt die Studie am echten Objekt um ein Verständnis für die fließenden Formen der weiblichen Brüste zu erhalten. Die echt wirkende Brustvergrösserung kann schon zu den schwierigeren Aufgaben in Photoshop gezählt werden.
Gerade der Busen gehört, neben dem hier nicht hervorgehobenen Hintern, zu den wichtigsten erotischen Schlüsselreizen und sollte entsrechend sorgfältig bearbeitet werden. Hier wurde nur die Mindestgrösse angepeilt, diese befindet sich dann im Bereich der natürlichen Ausstrahlung.


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4.
Freistellung:

Zur weiteren Bearbeitung, nach Gestaltung der Körperform wird nun das Motiv freigestellt.
Hierzu mit dem Pfadwerkzeug sorgfältig einen Arbeitspfad erstellen und in der Pfadpallette abspeichern. In der Pfadpalette wird der Pfad in eine Auswahl umgewandelt. Durch Kopieren der Padinhalts und anschließenden Einfügen entsteht eine neue Ebene auf der das freigestellte Motiv liegt.
Der Hintergrund kann dann auf der separaten Ebene komplett erneuert oder bearbeitet werden, ebenso das freigestelle Model. Das Arbeiten auf Ebenen bietet höchstmöglichen Kompfort obwohl in diesem Beispiel theoretisch darauf verzichtet werden könnte und Hinter- und Vordergrund lediglich durch die Maskierung (und die Umkehr der Auswahl) ansteuerbar sind. Spätestens bei der Nachbearbeitung, insbesondere wenn nachträglich Teile unabhängig voneinander verschoben oder skaliert werden sollen, sind die einzelnen Ebenen in Photoshop ein wahrer Segen.


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5.
Aufhellung:

Die schlechte Ausleuchtung der Beine wird durch eine starke weiche Auswahl aufgehellt:

Mit dem Lassowerkzeug werden die Beien unterhalb des Höschens angewählt. Einstellung das Lassos in der oberen Menüleiste: Weiche Kante 60 Pixel.
Dies ist übrigens nur eine von vielen Möglichkeiten in Photoshop eine derartige Korrektur durchzuführen (ich halte sie für recht einfach und schnell umsetzbar).

Nun können innerhalb dieser extrem weichen Auswahl die Beine separat aufgehellt und angeglichen werden.

z. B. Bild - Einstellen - Helligkeit/Kontrast

auch eine Korrektur über die Gradationskurven ist möglich.


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6.
Hautton bräunen:

Der ursprünglich sehr helle Hautton wird kräftig gebräunt. Dies verstärkt den Effekt der Erotik. Hierzu kann die selektive Farbkorrektur verwendet werden.
Bild - Einstellen - Selektive Farbkorrektur
Es kann z. B. so korrigiert werden: Im oberern Feld der Palette die Gelbtöne anwählen und den Regler Magenta nach rechts ziehen (Pluskorrektur Magenta in Gelb). Es entsteht eine Anhebung des Rot/Magenta in den Gelbtönen). Es können so alle Grundfarben angehoen werden, die Wirkung bezieht sich aber jeweils auf die oben ausgewählte Farbe. Achtung: Übertrieben Farbkorrekturen können auch auf andere Farbtöne übergreifen, z. B. auf die Grautöne. Hier muss unbedingt ausprobiert werden, es gibt keine allgemeingültige Korrekturangaben, nur Erfahrung oder Ausprobieren helfen weiter. Insgesamt wird eine Bräunung oft als erotisch empfunden, der "Mozarella"-Originalhautton ist daher unbedingt zu überarbeiten


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7.
Verläufe erstellen:

Auf einer separaten Ebene wird der neue Hintergrund als Verlauf erstellt.
Gerade der Hintergrund sollte schon auf den ersten Blick eine starke Sugestion des erotischen Themas vermitteln.

Hierzu in der Werkzeugpalette das Verlaufswerkzeug anwählen und in den beiden Farbfeldern der Wekzeugpalette die Farben Schwarz und Rot einstellen.
Es lassen sich nun in der Verlaufseinstellung mehrfache Verläufe einstellen (hier von schwarz zu rot und wieder zu schwarz).
Hier wurde aber ein rot-schwarz Verlauf einfach vertikal gespiegelt kopiert und an der Horizontlinie eingesetzt.



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8.
Letzte Farbkorrekturen:

Durch eine vom urspünglichen Pfad erzeugte Auswahl können Hintergrund und Vordergrund separat korrigiert werden, auch dann wenn die Ebenen bereits zusammengerechnet wurden. Andernfalls kann natürlich auch ohne Auswahl separat jede Ebene angewählt werden. Bei diesem Beispiel wurde der Rotton in eine leicht kältere Richtung korrigiert und der Kontrast des Vordergrunds leicht verändert. Gerade die Farbwahl des Hintergrundes suggeriert das erotische Thema, die Farbe Rot wird mit der Erotik allgemein in Zusammenhang gebracht, die Feinabstimmung der Rottöne in Photoshop ist von enscheidender Bedeutung für die erotische Aussage. Der Rotton sollte erfahrungsgemäss nicht zu gelblich oder Orangerot erscheinen.



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9.
Für Web speichern:

Da diese Banner für die Verwendung im Web konzipiert ist wird letztlich die Datei heruntergerechnet und mit der speziellen Funktion "Für das Web speichen" in Photoshop Web-tauglich gemacht.

Über die Funktion
Bild - Bildgröße muß das Bild auf ein gängiges Format heruntergerechnet werden: In diesem Falle wurde die Breite auf 800 Pixel eingestellt (abhängig von der benötigten Größe, 800 Pixel dienen nur als Beispiel).

Anschließend abspeichern:
Datei - Für Web speichern.
Hier öffnet sich ein separates Fenster in dem Feineinstellungen vorgenommen werden können. Für Standard: Format JPG, Qualität 80%.
Bei dieser Speichermethode wird eine zusätzlich für die Darstellung im Web optimierte Datei erstellt.


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Zusammenfassung:

Auch in Photoshop "führen viele Wege nach Rom". Mit der Zeit entstehen von Anwender zu Anwender unterschiedliche Angewohnheiten. Dieses Tutorial gibt also nur einen möglichen Weg der Bearbeitung vor, ein Grundgerüst um ein brauchbares Ergebnis zu erzielen das dann nachträglich noch beliebig korrigiert werden kann. Die Kunst besteht nicht unbedingt darin alle erdenklichen Tools zu nutzen und damit so umständlich wie möglich zu arbeiten, sondern auf bequemem Wege zum Ziel zu gelangen. Für die kommerzielle Verwendung könnte dann oben links das entsprechende Logo des Erotik-Seitenbetreibers eingefügt werden. Diese Aufteilung wurde in der Gesamtgestaltung natürlich berücksichtigt.
 
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